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Gebäudedaten

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Fläche: 16.217 qm

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Realisierungswettbewerb

„Fachhochschule Kaiserslautern, Kammgarngelände“


Die Förderung des integrierten Studiums durch die Hochschule wird umgesetzt indem unter einem großen Dach gemeinsam geforscht, gelernt und gelehrt wird. Das “Haus in Haus”-Prinzip unter einem großen Dach greift diese energiesparende Idee auf.
Der Erhalt der alten, von der Industrie geprägten Gebäudekanten stehen im Vordergrund. Die Fassaden zur Forellenstraße und zur Schoenstraße werden in ihrer Substanz erhalten und bilden nach wie vor den nördlichen Abschluß der Bebauuung. Hinter den alten Mauern gliedern sich die hochmodernen neuen Gebäude.
Die Offenheit und Transparenz der neuen Gebäude symbolisieren die Förderung von Neugierde und Wissensdrang. Sie ermöglicht den Studierenden und dem Besucher eine einfache und schnelle Orientierung.
Die Felskante wird in das Entwurfskonzept integriert, in dem sich das die Gebäudehülle bildende Dach aus PTFE-Folie nach Süden neigt, die Felskante wird hervorgehoben. Das Dach schützt die Gebäude vor Wind, Regen und Kälte. Es bildet einen Raum der als Puffer zwischen den beheizten Gebäuden dient und ganzjährig genutzt werden kann.

Kammgarngelände

- Haus in Haus-Prinzip -
Die Gebäude sind als Haus in Haus konzipiert und einer Hülle aus PTEF - Folie, die die gesamte Form umgibt. Das Prinzip schafft eine klimatische Pufferzone zwischen den Inneren Gebäuden und dem Außenraum. Die wärmegedämmte Hülle der eingestellten Bauten ist nicht die Systemgrenze. Die 2. Hülle aus PTFE - Folie ermöglicht, daß der Temperaturfaktor der wärmegedämmten Hülle nach DIN 4108-6 reduziert werden. Regen, Wind, Lärm und andere Immissionen bleiben draußen.

- Regenerative Energie -
Solarkollektoren auf der nach Süden ausgerichteten Dachfläche erwärmen das zum Betrieb benötigte Brauchwasser. Denkbar ist auch eine in die Folie des Daches integrierte Photovoltaikanlage zur Produktion von Solarstrom.

- Umweltenergie -
Das Heizungskonzept sieht die Nutzung der vorhandenen Energie aus der umgebenden Umwelt – sei es zur Heizungsunterstützung bzw. zur Kühlung – vor. Die Integration der zur Verfügung stehenden Speichermassen der Gebäude in das Energiekonzept vermindert die Betriebskosten erheblich.

- Beleuchtung -
Eine ausreichende, blendungsfreie und kostensparende Belichtung der Räume wird durch große Fensterflächen im Süden, Osten und Westen sichergestellt.

- Baustoffe -
Die Verwendung von Baustoffen mit geringem Primärenergieinhalt wie Holz und Beton wurde eingeplant und bestimmt das Erscheinungsbild der gesamten Anlage. Holz als nachwachsender Rohstoff, dient zur Konstruktion der Fassaden im Passivhaus-Standart. Sie werden vorgefertigt an Ort und stelle eingebaut, dies trägt zu einer kurzen Bauzeit bei. Alle nötigen Innenwände sind, soweit es keine statischen Bedenken gibt, aus Kalksandstein gemauert. Die Verwendung lösemittelfreier Farben und Lacke im Innenbereich sollte im Innenraum im Vordergrund stehen. Werkstein, Holz und Linoleum statt PVC-Beläge sind als Bodenbeläge in Gangbereichen denkbar.

- Regenwassernutzung -
Das anfallende Regenwasser wird vollständig genutzt. Ein Teil des Regenwassers verbleibt im offenen Regenwasserauffangbecken, verdunstet im Sommer und trägt somit zur Kühlung bei. Ein weiterer Teil des Regenwassers wird in einer Regenwasserzisterne, gesammelt und zur WC-Spülung genutzt. Das überschüssige Regenwasser speist das den Vorplatz gestaltendende Wassertablett - ihm wird kein Frischwasser zugeführt. Die Flächenversiegelung wird auf ein Mindestmaß beschränkt, d.h. Zufahrten, Stellplätze, Terrassen werden mit wasserdurchlässigen Belägen befestigt. Das Niederschlagswasser kann verdunsten, der Oberboden dient als Zwischenspeicher, das verbleibende Wasser versickert und speist schließlich das Grundwasser, es soll möglichst viel Wasser auf dem Grundstück versickern.

Kammgarngelände

 


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